Inflationsrate in Deutschland Dezember 2018=1,7%, Verbraucherpreisindex Prognose

Der Anteil der Prußen (Pruzzen) am sich bildenden Neustamm der Preußen. Mich beschäftigt schon seit einiger Zeit die Frage, wie viele Zuwanderer aus Litauen und Masowien in Ostpreußen im Rahmen des Retablissements bis angesiedelt wurden.

Nach der Auswahl der Fassungen, die am besten zu ihnen passen, geben sie ihre Korrektionswerte auf misterspex. Am deutlichsten gehen die Meinungen in puncto Sexappeal auseinander: Kleine Tumoren sind nicht harmlos, aber es handelt sich häufiger um die gutartigere Variante. Die Überlebensrate 5 Jahre nach Operation ist bei den Patienten, die organerhaltend operiert wurden im Vergleich zu den Patienten, die sich einem radikalen Eingriff Nierenentfernung unterziehen mussten, höher.

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Informationen über die Diagnose und Therapie von Nierenzellkarzinom Nierenzysten bei von Hippel Lindau VHL Informationen über Betroffene Organe - Veränderungen der Niere als PDF-File laden.

Die Ermittlung der Zahl der Opfer durch den Tatareneinfall in bedarf einer separaten Berechnung: Nach dem Tatareneinfall wuchs die litauische und polnischsprachige Bevölkerung von bis durch Geburtenüberschuss und Zuwanderung auf die für hochgerechneten Werte.

Darin sind die Verluste durch den Siebenjährigen Krieg erfasst. Der entsprechende Wachstumsmultiplikator beträgt 1, s.

Der Autor Terveen ist, was die Zahlen der Siedler aus deutschen Territorialstaaten anbetrifft, jedoch wenig konkret. Siedler darf nicht unbeachtet bleiben, dass die Inländer im Gesamtbild d. Der Zugang fremder Kolonisten ist, wenigstens z. Dies ist die Meinung von Skalweit. Eine Kostprobe von Seite 78, Kolonisationswerk: Die Aufstellung aus jenen zehn Aemtern ergiebt die Totalsumme von 2.

Nach von Skalweit angestellten Berechnungen ist in dieser Periode eine Kolonistenfamilie durchschnittlich auf 4,5 Köpfe zu veranschlagen. Demnach würden diese Familien einer Kopfzahl von Damit war der Zugang aus dem eigenen Land erschöpft. Stahl nennt auch die Gebiete, aus denen die Siedler stammen: Skalweit gibt an, dass unter den Schweizer Einwanderern im Jahre viele waren, die sich zur Bewirtschaftung ihrer Höfe als untauglich erwiesen und wieder entfernt werden mussten.

Ende April trat eine Verschärfung der Ansiedlungsbedingungen ein. Weitere 48 Personen aus Nassau-Siegen erwähnt Grenz. Mit dem Wachstumsmultiplikator 1, sind das 56 Personen. In der Literatur gibt es dazu verschiedene Angaben. Beheim-Schwarzbach spricht von Pfälzern. Skalweit ist der Meinung , dass die Einwanderung wohl geplant war, aber nicht erfolgte.

Auch die Ansetzung von Litauern hörte nach Skalweit nicht auf. Aber die Zunahme war so gering, dass sie durch die in diesen Jahren besonders starke Bauernflucht mindestens aufgewogen wurde. In der Konferenz zu Ragnit sagte Löwensprung, dass auf Bauernhöfe Einwanderungsfamilien gerechnet werden müssten, da die Hälfte zum Ausmerzen gebraucht würde Skalweit.

Aus der Pfalz und Nassau sollen nach Skalweit 1. Mit dem Wachstumsmultiplikator 1, sind das 1. Auch aus Hessen-Kassel meldeten sich Leute geschätzt Der Wachstumsmultiplikator 1, führt zu Personen. Nach diesem Gewaltakt wanderte die Seelen starke Kolonie aus Skalweit. Daher werden Mennoniten in dieser Arbeit bei der Zuwanderung nicht berücksichtigt.

Allerdings erwähnt Skalweit noch etwa Familien, die schon vorher angeworben waren. Das unter Business-Usern sicherlich beliebteste Programm [ Gib es einfach zu: Die 10 Gebote für Selbständige Du willst Dich selbständig machen? Kauf mir bitte, bitte keinen Diamantring, Schatz! Bitcoin stürzt auf 0 ab Ein Bitcoin kostet heute Hunderte von Euro, und so mancher meint, damit reich werden zu wollen.

Aber kann man mit Bitcoin [ PS - bist Du auf Facebook? Diese Website benutzt Cookies. Diese Veröffentlichungen der Erfahrungen andere Kollegen muss ein Chirurg gegen seine eigenen Erfahrungen abwägen, um zu seiner Entscheidung zu kommen.

Im Zeitalter des Internet ergibt es sich nun, dass diese Artikel, die eigentlich von Ärzten für Ärzte geschrieben sind, auch von Patienten gelesen werden könne. Das hat gute und schlechte Seiten. Das gute ist, dass sich die Patienten selbständig informieren können. Ein wesentliches Problem aber ist, dass es leicht zu Missverständnissen kommen kann. Daher möchte ich gerne einige Worte über diese veröffentlichten Patientenserien verlieren.

Es liegt in der Natur der Studien von Patientenserien, dass nicht die individuelle Problematik eines Patienten analysiert wird. Vielmehr müssen die Patienten auf einen gemeinsamen Nenner reduziert werden und also alles Individuelle abgeschnitten werden. Die in dem vorliegenden Artikel besprochenen Patienten beispielsweise haben zwei gemeinsame Eigenschaften, und nur diese interessieren: Sie haben Hämangioblastome und sie sind Kinder.

Generell möchte ich beim Lesen von Patientenserien vor einem Trugschluss zu warnen: Die veröffentlichten Patientenserien sind eine gute Orientierung für Kollegen, die selbst weniger Erfahrung mit den untersuchten Problemstellungen haben. Aber mehr auch nicht. Im Endeffekt kann immer nur der behandelnde Arzt entscheiden, was aus medizinischer Sicht das Beste für seinen speziellen Patienten ist.

Die klinischen Studien können nie die Komplexität der Problematiken eines Patienten erfassen und können daher nie für den Einzelfall sagen, was die beste Therapie ist.

Diese Entscheidung und diese Verantwortung kann nicht vom Autor eines Fachartikels abgenommen werden, sie liegt beim behandelnden Arzt. Das gesagt möchte ich nun aber verraten, was die Freiburger Erfahrungen bei der Behandlung von Hämangioblastomen im Kindesalter sind. Wir haben bisher 13 Kinder an Hämangioblastomen operiert.

Acht der Tumoren waren im Gehirn und fünf im Rückenmark oder Hirnstammbereich lokalisiert. Elf der 13 Kinder hatten vor der Operation neurologische Ausfallserscheinungen. Zusätzliche Ausfallserscheinungen durch die Operation traten nur bei zwei der Kinder auf.

Dies war in einem Fall eine inkomplette Halbseitenlähmung und bei dem anderen der Ausfall eines Hirnnerven, welcher zu schweren Schluckstörungen führte, die einen vorübergehenden Luftröhrenschnitt notwendig machten. In beiden Fällen entwickelten sich aber die durch die Operation verursachten Beschwerden wieder vollständig zurück, so dass im Endeffekt keines der 13 Kinder sich langfristig durch die Operation verschlechterte.

Eine weitere Beobachtung der Studie war, dass die vor der Operation bestehenden Ausfallserscheinungen sich im Allgemeinen nicht durch die Operation verbessern lassen. Daher empfehlen wir, die Kinder lieber früh von ihren Tumoren zu befreien, bevor Ausfälle auftreten. Es ist also dieselbe Empfehlung, die wir in unserem Artikel von für Erwachsene gegeben haben.

Und genau wie in unserer Erfahrung bei Erwachsenen ist auch bei Kindern der Hirnstamm die ungünstigste Lokalisation. Dies liegt an den anatomischen Gegebenheiten. Durch den Hirnstamm verlaufen alle wichtigen Leitungsbahnen, die die Information vom Körper an das Hirn senden sowie auch die Leitungsbahnen, die die Befehle des Gehirns an den Körper senden.

Darüber hinaus enthält der Hirnstamm wichtige Schaltzentralen, unter anderem die der Atmung, den Schluckreflex, die Kreislaufregulation und die Aktivierung der Wachheit. Am anderen Ende der Komplikationsliste stehen die Kleinhirntumoren. Sie machen am wenigsten Ausfallserscheinungen.

Im Allgemeinen geben wir aufgrund unserer Beobachtungen die Empfehlung, Hämangioblastome bei Kindern zu operieren, wenn sie ein klares Wachstum zeigen. Gegebenenfalls auch bereits dann wenn der Tumor noch keine Beschwerden macht. Aber dies ist wie erwähnt eine Verallgemeinerung. Im Einzelfall muss das optimale Vorgehen gemeinsam besprochen werden. In die klinische Anwendung gelangte es erstmals Das Gamma Knife ermöglicht es in einer Sitzung einen oder auch mehrere Tumoren mit einer höchstpräzisen Bestrahlung unter Schonung des umliegenden Gewebes zu zerstören.

Im Vergleich zur konventionellen fraktionellen Strahlentherapie bzw. Dies ist dadurch zu erklären, dass das Gamma Knife es ermöglicht, die Dosis auf einen Punkt zu konzentrieren. Heutiges Verfahren Das Gamma Knife besteht aus insgesamt Strahlenquellen, die alle auf einen Punkt ausgerichtet sind. Der stereotaktischen Rahmen ermöglich es auf ein zehntel Millimeter genau zu bestrahlen.

Die heutige Technik ermöglicht es darüber hinaus, den Tumor drei-dimensional zu erfassen und zu bestrahlen. Bei der Definition des Zielgebietes wird versucht, das Strahlengebiet in völliger Deckung mit dem Tumor zu bringen, so dass das umliegende Gewebe nicht zerstört wird.

Was erreicht man mit der Therapie? Grundsätzlich muss gerade beim Hämangioblastom vorweg festgestellt werden, dass die vollständige Entfernung eines Tumors immer besser wäre, als durch Bestrahlung lediglich das Tumorwachstum zu stoppen.

Die Bestrahlung stellt hierbei also einen Kompromiss dar, besonders in Situationen, in der z. In der Regel bleibt er inaktiviert an seiner bisherigen Stelle zurück. Da sich gutartige Tumore langsamer teilen, als bösartige Tumoren, und ein Abbau inaktivierter Tumorzellen in der Regel in der Teilungsphase stattfindet, dauert es deutlich länger bis solche Tumore eine Schrumpfung zeigen. Behandlungsablauf Die radiochirurgische Behandlung wird entweder ambulant oder im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes durchgeführt.

Als erster Behandlungsschritt ist es erforderlich, den stereotaktischen Rahmen am Kopf zu befestigen. Dann werden Kernspinaufnahmen angefertigt, auf denen die Tumoren genau zu sehen sind. Spezielle Markierungen am stereotaktischen Rahmen erlauben dem Computer die genaue Zuordnung von Bestrahlungsfeld und Tumor zu berechnen. Anhand dieser Bilder wird nun für den Tumor ein individueller Bestrahlungsplan berechnet.

Im Idealfall wird die Form des Bestrahlungsfeldes exakt dem Tumor nachgebildet und umhüllt diesen vollständig. Nachdem die Bestrahlungsplanung abgeschlossen ist, erfolgt die eigentliche radiochirurgische Behandlung.

Hierbei werden Strahlenpunkt für Strahlenpunkt aneinandergereiht, bis der gesamte Tumor bestrahlt ist. Die Behandlung dauert zwischen 15 — 60 Minuten.

Nach der Behandlung wird der stereotaktische Rahmen sofort wieder abgenommen. Hämangioblastome und Gamma Knife Von den ca. Von den 19 Tumoren sind im Verlauf des letzten Jahres 7 im Volumen geschrumpft, 11mal war der Tumor zwar zerstört, das Volumen jedoch unverändert geblieben und nur 1 Tumor ist gewachsen. Wann können Hämangioblastome mit dem Gamma Knife behandelt werden?

Das Gamma Knife kann unter folgenden Bedingungen zum Einsatz kommen: Es muss sich um ein Hämangioblastom im Kopf handeln, Rückenmarkstumoren können nicht behandelt werden. Das Gamma Knife soll nur bei Tumoren eingesetzt werden, die noch keine Symptome verursachen. Da die Tumore nach der Bestrahlung sich nicht, oder nur sehr langsam auflösen, würde die Symptomatik auch nach der Behandlung sonst zunächst bestehen bleiben.

Liegt ein Tumor direkt an einer empfindlichen Nervenbahn ist eine Bestrahlung ebenfalls nicht angezeigt. Horstmann, dass alle privaten und viele der gesetzlichen Krankenkassen heute die Behandlung mit dem Gamma Knife bezahlen.

Allerdings bezahlen manche gesetzliche Kassen, wie z. Die Frage, ob es mehr Komplikationen bei neurochirurgischen Eingriffen gibt, nachdem der Patient mit dem Gamma Knife im Operationsgebiet bestrahlt worden ist, verneinte Dr.

Insgesamt ist die Frage, ob und wann man diese asymptomatischen Tumoren behandeln soll, nicht entgültig geklärt. Viele Kliniken warten erst einmal ab bis die Tumoren Symptome hervorrufen und operieren dann, andere operieren bereits früher. Um diese Frage zu klären, haben wir an unserer Klinik kürzlich eine Studie durchgeführt, die ich im folgenden zusammenfasse: Die Studie beschäftigt sich mit Hämangioblastomen des Rückenmarkes und des verlängerten Rückenmarkes.

Das verlängerte Rückenmark ist nach Mittelhirn und Brücke das unterste Drittel des Hirnstammes und der Teil, in dem die Hirnstamm-hämangioblastome meist zu finden sind siehe anatomische Skizze zur Erläuterung. Die Besonderheit bei Tumoren des Rückenmarks und des verlängerten Rückenmarks besteht darin, dass in diesen Strukturen auf sehr engem Raum wichtige Nervenbahnen laufen und dadurch die Operation besonders anspruchsvoll ist.

Dies ist anders bei Hämangioblastomen im Kleinhirn, wo eine begrenzte Gewebsschädigung meist ohne Folgen bleibt. Um nun die Frage zu beantworten, wann man diese komplizierten und anspruchsvollen Tumoren operieren soll, haben wir den klinischen Verlauf von allen Patienten ausgewertet, die in den letzten 10 Jahren in unserer Klinik an einem Hämangioblastom des Rückenmarks oder des verlängerten Rückenmarks operiert wurden.

Dies waren insgesamt Dabei sind wir zu dem folgenden Ergebnis gekommen: Alle Tumoren konnten vollständig entfernt werden. Insgesamt kam es bei keinem der Patienten zu einer anhaltenden Funktionsverschlechterung, obwohl wichtige Strukturen in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die gute Abgrenzung der Tumoren vom umgebenden Gewebe.

Das bedeutet, dass Ausfallserscheinungen, die vor der OP bestehen, durch eine Operation im Allgemeinen nicht rückgängig gemacht werden können. Besonders interessant ist hierbei der Verlauf bei 6 VHL Patienten, die mit asymptomatischen Tumoren kamen und damals nicht operiert wurden, sondern lediglich mit Kernspinkontrollen überwacht wurden.

Zwei dieser Patienten hatten vor der OP Symptome entwickelt, die dann durch die OP nicht mehr rückgängig gemacht werden konnten. Die anderen vier, die vorher keine Beschwerden hatten, blieben auch nach der Operation beschwerdefrei.

Wir ziehen aus diesen Beobachtungen die folgenden Schlussfolgerungen: VHL Patienten haben häufig eine Vielzahl von Hämangioblastomen, die man nicht alle entfernen sollte bzw. Allerdings sollten die Tumore möglichst entfernt werden, bevor Symptome auftreten, da die Symptome nicht mehr rückgängig zu machen sind. Leider kann niemand vorhersagen, wann genau Symptome auftreten werden.

Allerdings wissen wir, dass die Symptome durch den raumfordernden Effekt der Tumoren bzw. Andererseits haben wir beobachtet, dass Tumoren, die einmal begonnen haben zu wachsen meistens nicht immer weiterwachsen. Daher empfehlen wir im Allgemeinen bei allen Tumoren im Rückenmark und verlängerten Rückenmark, die Wachstum zeigen, eine operative Entfernung, weil doch mit dem Auftreten von Symptomen zu rechnen ist.

Andere Faktoren sind der Gesamtzustand eines Patienten, seine momentane Lebenssituation, Zukunftspläne, die operative Erreichbarkeit eines Tumors, vorbestehende Ausfallserscheinungen und vieles mehr. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass sich diese chirurgisch anspruchsvollen Tumoren doch mit einer erstaunlich niedrigen Komplikationsrate beherrschen lassen. Neurosurgery, 53 Anatomie der hinteren Schädelgrube: Der Hirnstamm wird eingeteilt in Mittelhirn, Brücke und verlängertes Rückenmark.

Hirnstammhämangioblastome sind fast immer im verlängerten Rückenmark zu finden. Diese Tumoren metastasieren nicht, führen aber durch ihr aggressives Wachstum unter Umständen zum Hörverlust auf dem entsprechenden Ohr. Die klassische Behandlung ist die operative Entfernung. Die Tumoren werden mit Kernspintomographien überwacht.

Neue Erkenntnisse zu diesen Tumoren wurden von Dr. Lonser berichtete über die Erfahrung, dass es bei einigen seiner Patienten zu einem akuten Gehörverlust kam, ohne dass ein Tumor des Innenohres im Kernspintomogramm sichtbar gewesen wäre. Bei später durchgeführten Autopsien wurden ältere Blutablagerungen im Innenohr gefunden.

Lonser hält für diese Blutungen kleine Tumoren für verantwortlich, die kernspintomographisch noch nicht erkennbar sind. Hierdurch sollen unter Umständen Tumoren entdeckt und überwacht werden können, die im Kernspin noch nicht zu sehen sind. Er hat mit dieser Methode bisher vier Patienten mit guten Ergebnissen operiert.

Es handelt sich bei den beschriebenen plötzlichen Hörverlusten allerdings um sehr seltene Ereignisse. Wir werden sorgfältig erwägen, ob und wie das Vorsorgeprogramm ergänzt werden sollte.

Retinale Angiome Zu diesem Thema gab es nur einen nennenswerten Vortrag. Es wurde die klinische Erfahrung mit der Laserbehandlung bei Patienten vorgestellt. Von den behandelten Patienten hatten 82 keine Symptome zum Zeitpunkt der Behandlung.

Insgesamt kam es während des Beobachtungszeitraumes nur in zwei Fällen zu einem symptomatischen Rezidiv d. Wiederauftreten des behandelten Angioms. Die vorgestellten Statistiken sprechen für das in Freiburg durchgeführte Therapieregime. Hämangioblastome Dank der konsequenten kernspintomographischen Überwachung und der hervorragenden Ergebnisse der modernen Mikrochirurgie stellen diejenigen Hämangioblastome, die im Kleinhirn lokalisiert sind, heute kein schwieriges Problem mehr dar.

Wahrscheinlich daher kamen sie bei dem Symposium eigentlich nicht zur Sprache. Diese Tumoren können hauptsächlich dann gefährlich werden, wenn eine wachsende Zyste die hintere Schädelgrube einengt. Viel Aufmerksamkeit wurde auf dem Kongress den spinalen Hämangioblastomen gewidmet, also denen, die im Rückenmark wachsen. Die operativen Ergebnisse waren in den meisten Zentren gut, wobei die Freiburger Patientengruppe vermutlich das beste Ergebnis erzielte. Bei der Behandlung dieser Tumoren gibt es allerdings noch einige ungeklärte Fragen.

Es besteht international noch keine einheitliche Richtlinie, welche Tumoren operativ behandelt werden sollen und welche beobachtet werden sollen. Zwar sind sich alle Zentren einig, dass Tumoren, die Symptome verursachen, entfernt werden sollen.

Nach Ansicht der amerikanischen Gruppe an den NIH sollen diese Tumoren nur beobachtet werden, während in Freiburg in solchen Konstellationen meist zur Operation geraten wird. Das Argument ist, dass einmal eingetretene Symptome durch eine Operation meist nicht rückgängig zu machen sind.

In den Japanischen Zentren werden hierzu unterschiedliche Ansichten vertreten. Einige operieren asymptomatische Patienten, andere nicht. Um die Frage nach dem optimalen Vorgehen endgültig beantworten zu können, müssen wohl zunächst noch mehr Patientendaten gesammelt und ausgewertet werden. Die stereotaktische Bestrahlung von Hämangioblastomen Gamma Messer, GammaKnife wird nach wie vor weltweit sehr seltendurchgeführt.

Damit bleibt die Operation die herausragende Behandlungsmöglichkeit dieser Tumoren. Eine medikamentöse Behandlung ist noch nicht in Sicht. Eine sehr wichtige Frage bleibt weiterhin ungelöst: Die Ursache der Zystenentstehung. Wie schon vor zwei Jahren auf dem 5. Hier gab es nur einen nennenswerten Vortrag von Dr. Dies könnte eine Rolle in der Entstehung der Pseudozysten spielen.

Sowohl von den Japanischen Zentren als auch aus Freiburg werden Komplikationen insbesondere durch Blutungen während oder nach der Operation gemeldet. Da die Operation bei Hirnstammhämangioblastomen aber auch nicht immer unkompliziert ist, muss das Vorgehen bei Hirnstammhämangioblastomen im Einzelfall von einem erfahrenen Neurochirurgen beurteilt werden und eine für den betroffenen Patienten optimal abgestimmte Kompromisslösung gefunden werden.

Wesentliche Fortschritte gibt es bei der Suche nach der Ursprungszelle von Hämangioblastomen. Neue Beobachtungen von Dr. Hierbei handelt es sich nicht um Tumoren! Diese Läsionen machen keine Beschwerden und zeigen zunächst keine Wachstumstendenz, könnten aber Vorläufer der später entstehenden Hämangioblastome sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viele wichtige Fortschritte bei der Erforschung von Hämangioblastomen gibt, insbesondere was die operative Behandlung angeht. Einige entscheidende Fragen, insbesondere die nach dem eigentlichen Ursprung der Tumoren sowie nach der Ursache der Zystenentstehung bleiben aber leider weiterhin unbeantwortet.

Vortmeyer diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Zysten sind Flüssigkeitsblasen, die von einer Schicht Zellen eingefasst sind. Hämangioblastome treten im Zentralnervensystem auf, nicht aber an den peripheren Nerven. Es sind gutartige Tumore. Sie lassen sich daher unter Einsatz des Operationsmikroskops theoretisch gut operieren.

Jedoch kann ein an sich gutartiger Tumor an einer ungünstigen Stelle des Hirns oder des Rückenmarks liegen und deshalb schwierig operativ zu entfernen sein. Es besteht immer die Gefahr, dass es zu Ausfällen kommt. Die später durchgeführte Verlaufskontrolle ergab, dass bei 44 Prozent der Tumor gewachsen war, während bei 67 Prozent die Zyste wuchs. Dies unterstreicht die Bedeutung von ständigen Kontrollen, auch nach einer erfolgreichen Operation.

Hämangioblastom im Kleinhirn Symptome: Der Betroffene ist oft nicht in der Lage, gezielt Bewegungen auszuführen, und es kommt zu Gleichgewichtsstörungen beim Gehen. Symptome wie Doppelbilder, Schwindel, Brechreiz und Kopfschmerzen sind weniger auf den Tumor im Kleinhirn als auf die ihn begleitende raumfordernde Zyste zurückzuführen. Hämangioblastome des Kleinhirns werden in der Regel nur operiert, wenn auch eine Zyste vorhanden ist, die Symptome verursacht.

Der Tumor ist häufig nur zu einem gewissen Teil mit dem Kleinhirngewebe in direktem Kontakt, der restliche Teil ist von der Zyste umgeben. Nachdem die Zyste eröffnet und die Flüssigkeit abgeflossen ist, steht das Kleinhirngewebe nicht länger unter Druck, so dass der eigentliche Tumor entfernt werden kann, ohne dass Druck auf das gesunde Hirngewebe ausgeübt werden muss.

Der gut durchblutete Tumor soll "als Ganzes" entfernt werden, bei stückweisem Entfernen können stärkere Blutungen auftreten. In der Wand der Zyste findet sich kein Tumorgewebe, daher muss die Zyste nicht ausgeschält werden. Hämangioblastom im Hirnstamm Der Hirnstamm - die Verbindung zwischen Gehirn und Rückenmark - ist ein sehr komplexes Gebilde, in welchem alle auf- und absteigenden Nervenbahnen sowie die Kerne aller Hirnnerven eingelagert sind. Warm- oder Kaltempfindung - ebenso zu Bewegungsstörungen und Kopfschmerzen führen.

Die operative Entfernung dieser Tumore kann sehr heikel sein. Während der Operation muss die Funktion des benachbarten Hirngewebes resp. Das Risiko einer Zunahme der vorbestehenden Störungen oder des Auftretens neuer Störungen ist dennoch nicht unerheblich.

Neben den direkt verursachten Störungen kann der Tumor zusammen mit der Begleitzyste eine Störung der Liquorzirkulation verursachen, es kommt zu einer Ausweitung der Hirnwasserkammern Hydrozephalus und einem Anstieg des Drucks im Schädelinnern.

Um diesen Druck zu vermindern, muss ein "neuer Abfluss" für das Hirnwasser Liquor geschaffen werden. Das Hirnwasser wird mit Hilfe eines dünnen Schlauches in die Bauchhöhle abgeleitet ventrikulo-peritonealer Shunt , wo es vom Bauchfell aufgesaugt wird. Hämangioblastom des Rückenmarks Die Tumore liegen im Rückenmark, welches im knöchernen Wirbelkanal liegt. Der Druck auf das Rückenmarkgewebe wird in der Regel vor allem von der das Hämangioblastom begleitenden Zyste verursacht.

Meist sind die Tumoren des Rückenmarks in dessen dorsalem hinteren Abschnitt - und deshalb für eine operative Entfernung günstig - gelegen. Veränderungen des Zentralnervensystems Das Zentralnervensystem besteht aus dem Gehirn, dem Hirnstamm und dem Rückenmark.

Im hinteren und unteren Teil des Gehirns liegt das Kleinhirn. Nicht selten sondern die Tumoren eine Flüssigkeit ab. Die Tumoren bestehen dann aus einem Gewebeanteil und einem Flüssigkeitsanteil Zyste , die zusammen von einer zarten Membran umgeben sind. Häufig sind die Tumoren klein und rundlich. Sie können, wie im Gehirn, einen zystischen Anteil aufweisen Abb. Die Krankheitszeichen bei Hämangioblastomen werden entweder durch Druck auf das benachbarte Nervengewebe verursacht, oder durch Störung der Zirkulation der Flüssigkeit, in der das Gehirn schwimmt, dem sogenannten Liquor cerebrospinalis.

Rückenmarks-Tumoren verursachen Taubheit umschriebener Hautbezirke und Schwäche einzelner Muskelgruppen. Obwohl die Tumoren aus Blutgefässen bestehen, sind Blutungen sehr selten. Kernspintomographie mit Kontrastmittel Gadolinium. Zystisches Hämangioblastom der Medulla oblongata Verlängertes Rückenmark. Auch wenn keine Symptome vorliegen sollten, ist wegen der Lokalisation in der Regel die Operation angezeigt.

Kernspintomographie mit Kontrastmittel Gadolinium , seitliche Ansicht. Hämangioblastom des Halsmarkes mit rundem Tumor und länglicher Syrinx. Kernspintomograpie mit Kontrastmittel Gadolinium , Sagittalschnitt seitliche Ansicht. Die Kernspintomographie unter Verwendung des Kontrastmittels Gadolinium ist die beste Nachweismethode. Durch die Einführung der Kernspintomographie mit ihrer hochwertigen und genauen Abbildungsqualität können Tumoren im Grössenbereich von einem Millimeter erkannt werden.

Die Behandlung sollte durch einen erfahrenen Neurochirurgen erfolgen. Die Behandlungsergebnisse sind durch die gewebeschonende mikrochirurgische Operationstechnik enorm verbessert worden.

Ziel des Eingriffes ist die Entfernung des Tumors, während die Zyste sich dabei entleert und im Verlauf kleiner wird. Ergänzend zu der Mikrochirurgie kann in Ausnahmefällen ein Navigationsverfahren eingesetzt werden, das dem Operateur eine zusätzliche Hilfe beim Aufsuchen der Tumoren in schwierigen Lokalisationen und zum Schutze wichtiger benachbarter Hirnstrukturen bietet. Hierzu wird vor dem Operationstag eine Kernspintomographie mit Erstellung eines 3D-Datensatzes angefertigt.

Im Operationssaal werden diese von einer Kamera erkannt. Das Verfahren ermöglicht dem Operateur den Tumor sehr exakt zu lokalisieren.

Schwierig ist die Antwort auf die Frage, ob Hämangioblastome ohne Krankheitszeichen operiert werden sollen, weil immer häufiger Hämangioblastome bei Vorsorgeuntersuchungen entdeckt werden. Die weitere Entwicklung solcher Tumoren ist schwer abzuschätzen. Das Wachstum des soliden festen Tumoranteils ist in aller Regel langsam. Die Entscheidung, einen asymptomatischen Tumor zu entfernen, wird somit im Einzelfall zu treffen sein und wesentlich auch davon abhängen, wo genau er lokalisiert ist und ob schon ein zystischer Anteil vorhanden ist Abb.

Rückblickend auf die Erfahrungen des Freiburger Zentrums kann man aber sagen, dass Patienten, die im asymptomatischen Stadium operiert werden, praktisch immer auch nach der Operation asymptomatisch bleiben oder sich nur für kurze Zeit verschlechtern. Auf der anderen Seite können Ausfälle, die vor der Operation bestehen, meist auch durch die OP nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Daher ist oft zu empfehlen, wachsende Tumoren zu operieren bevor Symptome entstehen. Verlaufsbeobachtung eines zunächst nicht operierten, bei der Vorsorgeuntersuchung entdeckten sehr kleinen Hämangioblastoms Pfeil links: Minimales Tumorwachstum, aber Ausbildung einer Zyste nach 6 Jahren rechts , Kernspintomographie mit Kontrastmittel Gadolinium Als alternative Behandlungsmöglichkeit wurde über den Einsatz einer Bestrahlung mit dem sog. Gammamesser Gammaknife oder mit einem Linearbeschleuniger berichtet.

Bei beiden Verfahren lässt sich keine exakte Grenze zwischen bestrahltem und nicht-bestrahltem Gewebe erzielen. Aus diesem Grunde wird von der Mehrzahl der Neurochirurgen ein operativer Eingriff bevorzugt, zumal diese Eingriffe nur in seltenen Fällen zu einer Verschlechterung der Symptomatik führen. Eine Bestrahlung durch Gammaknife oder Elektronenbeschleuniger sollte jedoch diskutiert werden, wenn der operative Zugang besonders risikoreich ist, wie es z.

Zystische Tumoren kommen für diese Behandlung nicht in Betracht. Erwartet wird weniger, dass die Tumoren sich zurückbilden, als dass kein weiteres Wachstum stattfindet. Da der jüngste Patient im Freiburger Zentrum 11 Jahre alt war, empfehlen wir etwa in diesem Alter eine erste entsprechende Untersuchung durchzuführen. In seinem Vortrag stellte Dr.

Gläsker zunächst die Organisation an der Freiburger Universitätsklinik vor, mit Prof. Im zweiten Teil seines Vortrages ging Dr. Gläsker ausführlich auf die Behandlung von Hämangioblastomen ein. Hämangioblastome treten auch sporadisch, d. Es liegt in beiden Fällen der gleiche Mechanismus der Entstehung zu Grunde.

Hämangioblastome im Kleinhirn können durch ihr Wachstum Schwindel, Koordinations- und Gangstörungen auslösen. Die Nervenwasserwege können durch den Tumor verschlossen werden, es entsteht ein Druck, der zu Übelkeit, Kopfschmerzen oder Erbrechen führen kann.

Hämangioblastome im Rückenmark können Störungen der Nervenwurzel verursachen, die wiederum zu Schmerz und Gefühlsstörung, bis hin zu Lähmungen, führen können. Eine Störung der Nervenbahn tritt oft in einem späteren Stadium auf, die bis zur Störung von Blase und Mastdarm sowie Gangschwierigkeit führen kann. Sowohl für Tumoren im Kleinhirn wie im Rückenmark gilt, dass die Symptome im allgemeinen durch eine Zyste und nicht durch den Tumor selbst entstehen. Hier stellt sich die Frage: Die Phasen sind bislang nicht vorhersagbar.

Auch gab es gleichzeitiges Wachstum mehrerer Tumoren. Eine Operation sollte dann durchgeführt werden wenn Symptome eindeutig einem Tumor zu zuschreiben sind oder sich - auch ohne Symptome - durch ein Kernspin ein Wachstum zeigt.

In der Freiburger Klinik wurde die Beobachtung gemacht, dass Symptome oftmals durch eine Operation nicht mehr rückgängig gemacht werden können und dass vorhandene Symptome sich häufig nicht zurückbilden. Auf der anderen Seite werden aber auch durch die OP nur extrem selten bleibende Beschwerden verursacht. Daraus ergibt sich, dass auch asymptomatische Tumoren operiert werden sollten, wenn diese Wachstum zeigen, da die Betroffenen dann auch nach der OP asymptomatisch bleiben.

Eine Operation kann auch dann angezeigt sein, wenn die betroffene Person dieses wünscht, da sie mit der Situation eines "Tumors im Körper zu haben" nicht fertig wird. Vor der eigentlichen Operation wird neben den üblichen Untersuchungen, wie EKG und Röntgen der Lunge, insbesondere ein aktuelles Kernspin unter der Verwendung eines Kontrastmittel gemacht.

Eventuell wird dem Patienten - insbesondere bei Rückenmarkstumoren - Cortison gegeben, um nach der Operation eine Schwellung zu vermeiden. Der Patient sollte vorher kein Aspirin einnehmen, dieses verdünnt das Blut und auftretende Blutungen können schlechter gestoppt werden.

Da Komplikationen in der Regel in den ersten 24 Stunden auftreten, bleibt der Patient nach der Operation eine Nacht auf der Intensivstation. Danach wird er auf eine normale Station verlegt, dem eine Anschlussheilbehandlung folgt. Als Alternativen zu einer Operation kommen prinzipiell das Abwarten und weitere Kontrollieren oder die Radiochirurgie in Betracht. Eine medikamentöse Behandlung oder gar eine Gentherapie gibt es bislang nicht. Versuche das Wachstum von Zysten durch Medikamente zu verhindern, blieben bislang erfolglos.

Die Entscheidung sich nicht operieren zu lassen, sondern abzuwarten, muss der Betroffene selber treffen. Als mögliche Zukunftsperspektiven sah Dr. Gläsker insbesondere in den Grundlagen der Tumorentstehung und in der Fragestellung, woher die Zysten kommen bzw.

Bei rechtzeitiger Operation haben Betroffene mit einem Hämangioblastom eine gute Prognose. Es können immer neue Tumore auftreten, die dann wieder behandelt werden müssen. Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht der Tumor! Dabei sind die Beiträge von T. Böhling Finnland , S. Gläsker Deutschland , H. Kanno Japan , E. Oldfield USA und A. I Entstehung von Hämangioblastomen: Durch eine genetische Untersuchung VHL-assoziierter und sporadischer Hämangioblastome wurde gezeigt, dass die Inaktivierung beider Allele des VHL-Gens bei den meisten VHL-assoziierten Tumoren nachzuweisen ist, während bei den meisten sporadischen Tumoren ein anderer Entstehungsmechanismus angenommen werden muss.

Dabei handelt es sich entweder um sehr kleine Hämangioblastome oder um Vorformen der Tumoren. Veränderungen auf Chromosom 6 wurden bereits gefunden. Weiterhin bleibt unklar, von welchen Ursprungszellen die Tumoren ausgehen. II Verhalten der Tumoren: Es zeigte sich, dass die Tumoren gewisse Phasen von Wachstum aufweisen und dann wieder in ihrem Wachstum stillstehen.

Das Eintreten in die einzelnen Phasen ist nicht vorhersagbar. Die wesentlichen Symptome, die die Tumoren hervorrufen, werden meistens nicht durch den eigentlichen Tumor, sondern durch eine assoziierte Zyste verursacht. Von 29 symptomatischen Kleinhirntumoren hatten 21 eine Zyste.

Weiterhin verursachen Tumoren, die wachsen, eher Symptome als ruhende. Der Versuch, das Wachstum der Zysten medikamentös zu kontrollieren, blieb erfolglos. Zukünftige Forschungsvorhaben werden der Frage nachgehen, welche Mechanismen der Entstehung dieser Zysten zugrunde liegen.

Wenn wir die Natur der Zysten verstanden haben, könnte es möglich werden, sie zu kontrollieren. Damit könnte eine wesentliche Linderung oder Verzögerung der durch Hämangioblastome verursachten Beschwerden erreicht werden.

Strahlentherapeutische Ansätze führen bei einigen Tumoren zu einem Wachstumsstillstand, wobei unklar ist, ob die entsprechenden Tumoren nicht ohnehin in eine Ruhephase eingetreten wären. Zysten lassen sich strahlentherpeutisch generell nicht angehen. An der Freiburger Uniklinik wird eine Bestrahlung bei Hämangioblastomen aufgrund der unklaren Studienlage bisher nicht durchgeführt. Therapie der Wahl bleibt also die operative Entfernung.

Es sollten aber nur solche Tumoren operiert werden, die entweder Wachstum zeigen oder Symptome verursachen, die sich dem Tumor zuordnen lassen. Krankheitssymptome können damit nicht immer gelindert werden. Oberstes Ziel der Operation ist es, den Tumor zu entfernen ohne neuen Schaden zuzufügen. Durch ihr Wachstum verdrängen sie das RM-Gewebe, jedoch wachsen sie nicht hinein.