Was ist der Big-Mac-Index? – Erklärung


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Wer für seinen Euro möglichst viele Big Macs kaufen möchte, sollte nach China reisen. Dort kostet er nur knapp halb so viel wie in Deutschland. Die Schweiz sollten deutsche Big-Mac-Fans dagegen meiden. Dort ist er fast doppelt so teuer wie zu Hause.

Weltweit wird der klassische Burger in Ländern verkauft. Seitdem werden jährlich die Burgerpreise von Ägypten bis Uruguay verglichen. Der Big Mac wird nicht international gehandelt, also weder importiert noch exportiert, sondern in dem jeweiligen Land hergestellt. Hohe Preise, wie in der Schweiz, sind folglich auch ein Ergebnis der hohen Produktionskosten, vor allem der Löhne und Ladenmieten, und der daraus resultierenden hohen Einkommen.

Dagegen sind in China insbesondere die Lohnkosten vergleichsweise gering und die Umweltstandards niedrig. Der Tiefpreis in China ist dafür ein gutes Beispiel. Die chinesische Währung gilt als unterbewertet. Da es in China keine unabhängige Zentralbank gibt, kann die staatliche Finanz- und Wirtschaftspolitik für eine solche Unterbewertung sorgen.

Das Gesetz ist aber nicht auf den Big-Mac-Index anwendbar. Bei der von The Economist erhobenen Studie werden die Preise für einen Big Mac in unterschiedlichen Ländern in der inländischen Währung erhoben und werden durch die Umrechnung zu dem zu der Zeit herrschenden Wechselkurs in US-Dollar vergleichbar gemacht. Der Big Mac ist auch ein gutes Vergleichsprodukt durch die Strategien von Mc Donalds , Zutaten aus der Umgebebung zu verwenden und namhafte Markenhersteller als Lieferanten zu beziehen.

So könnte der Big Mac Index eine einfache Methode sein, die Inlandskaufkraft miteinander zu vergleichen. Der Kaufkraftparitäten-Kurs ist sozusagen ein hypothetischer Wechselkurs. Als Formel ausgedrückt bedeutet das:. Mit Hilfe der Hamburgerpreise stellt die Fachzeitschrift die Über- und Unterbewertung der jeweiligen Länder dar und könnte somit die These des herrschenden Gleichgewichts auf dem internationalen Währungsmarkt wiederlegen.

Unterbewertung herrscht vor, wenn einheimische Güter bedingt durch den Wechselkurs teurer bzw. Die Big Mac Preise sind jedoch keine gute Vergleichsgrundlage. Dass die Burgerpreise untereinander vergleichbar gemacht werden durch den aktuellen Wechselkurs beinhaltet in der kurzen Frist auch, dass die Wechselkurse nicht nur aus Preisentwicklungen und Güterströmen bestimmt werden. Sondern der Wechselkurs wird wesentlich auch durch Devisenspekulationen und Zinsdifferenzen zwischen den Ländern, Konjunkturentwicklungen und politischen Faktoren bestimmt.

Aber nicht nur der Wechselkurs wird durch viele Einflussfaktoren bestimmt, sondern auch der Big Mac Preis. Der Preis wird zudem bestimmt durch die Kosten der Burger-Produktion, welche in jedem Land verschieden sind, und weiteren Faktoren, wie zum Beispiel:.

Des Weiteren ist es oftmals billiger, nationale Speisen zu kaufen. Die Bedeutung des Big Mac' ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Er ist in den Industriestaaten eher ein Gebrauchsgut und beispielsweise in den ostasiaten Ländern ein Luxusgut. Aber insgesamt ist er ein gutes Mittel die komplexen Wechselwirkungen auf internationaler Ebene einfach darzustellen.

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