Kriegsende und Entwicklung bis 1998

Als Grundlage für die Schmierölraffinerie mit dem Decknamen Dachs I sollte ein alter Sandsteinstollen am Fuße des.

Neutrale Beobachter freilich zweifeln, ob die beiden Tanker-Herren über ihre eigenen Ölinteressen hinaus mit den versprochenen Millionen überkommen werden.

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Sie waren jetzt für eine Schmierölraffinerie mit dem Tarnnamen „Dachs I

Und auf dieser Seite nach und nach Material zu diesem Fall präsentieren. Wir freuen uns über jeden hilfreichen Hinweis an unsere Mail-Adresse; auch anonym. Das hier ausgebreitete Material stammt aus dem Netz und aus Büchern. Eine Archivrecherche ist in Vorbereitung. Es gibt in unserem Umkreis Historiker, die mit solchen Themen vertraut sind, allerdings ist die Recherche in Archiven aufwendig und sie benötigt Zeit, z.

Unklar ist noch die Quellenlage zur Schmieröl-Bewirtschaftung. Weltkrieges gab es dazu die zentrale Kriegs-Schmieröl GmbH. Unklar ist auch noch, ob und wo es Akten über die Hamburger Shell zwischen und gibt. Später wurde er Direktor der Shell Chemie in Hamburg. Geschäftszweck und Beteiligungen werden den Aktionären so erklärt: Ostmärkische Mineralölwerke GmbH, Wien u.

Aktie der Ossag mit Stempel der Warburg-Bank. Vollständig ist auch diese Darstellung nicht. Was sie — aus wohlbekannten Motiven — verschweigt, wird meistens auch nach selten erwähnt: Die Gründer der Ossag waren Juden aus dem hessischen Breidenbach.

Auf dem deutschen Markt galt des Schmieröl von Ossag als das beste Produkt. Gründer war offiziell Heinrich Späth. Weltkrieges wurde dieses Werk, das rumänische Petroleumrückstände und Rohöle aus Venezuela zu Schmieröl verarbeitete, zum Hauptlieferanten der deutschen Armee.

Bereits während des 1. Nur acht Jahre später, im Frühjahr , also noch bevor die Nazis das ausdrücklich verlangten, wurden bei der Rhenania-Ossag alle jüdischen Teilhaber und Mitarbeiter entlassen. Entlassen wurden nicht nur Aufsichtsratsmitglieder, sondern auch jüdische Angestellte und Arbeiter. Eine Recherche über ihren weiteren Lebensweg hat bisher offenbar nicht stattgefunden.

Hauptprodukte waren Schmieröle und Fette. Die Entlassung aller jüdischen Vorgesetzten und Mitarbeiter war damals ein Aufsehen erregendes Ereignis. Die deutsche Gesellschaft ist ein verschworenes Schweigekollektiv. Die Alten, aber auch etliche Jüngere, wissen alles, aber behalten es für sich. Wegen des Kalten Krieges kam die Tätergeneration neue Sprachregelung: Nur an der Spitze der Rhenania-Ossag, die seit 1. Und auch dies wäre noch zu erwähnen: Die antisemitisch motivierten Vertuschungen der Nazis sind auch nach nicht ohne Folgen geblieben: Es steht nun erstmals hier.

Josef und Leo Stern. Deterding wurde im Februar in Dobbin-Linstow in Mecklenburg-Vorpommern beerdigt, wo er zuletzt mit seiner deutschen Frau lebte. An seinem Grab fand sich damals die gesamte NS-Führung ein. Die rechte Orientierung des Shell-Managements wirkte sich in den ersten Monaten des Jahres auf die Firmenpolitik gegenüber den Nazis aus. Mit dem Einverständnis der niederländischen Zentrale bemühte man sich, als regimetreuer Betrieb da zu stehen. Spätestens mit dem Einmarsch der Wehrmacht in Amsterdam ist die Konzernmutter jedoch für das Tun der deutschen Shell-Firmen nicht mehr verantwortlich:.

Rhenania-Ossag, Mineralölwerke AG 2. Rechts unten die Aufschrift: Schmierölzüge zu den Kraftfahr-Parks der Wehrmacht ab. Der Transport erfolgte mittels Eisenbahnkesselwagen.

Da dies den knappen Transportraum band, versuchte man vorhandene Tanks zu nutzen. Mitte Juli bis September Anzahl der Häftlinge: Die ersten ungarischen und tschechischen Jüdinnen waren Anfang Juli im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau für einen Arbeitseinsatz in Hamburg ausgewählt worden. Sie erreichten Hamburg wahrscheinlich am Schindler oder Jung-Öl Aufräumungsarbeiten verrichten.

Der Speicher wurde Ende unter Denkmalschutz gestellt. September bis Oktober b Februar bis April Anzahl der Häftlinge: Ein Kommando musste auch Panzergräben bei Hittfeld ausheben.

Durch einen Bombenangriff der Alliierten am Oktober wurde das Lager weitgehend zerstört. Er beschrieb seine Erinnerungen in einer Tonbandaufzeichnung, die auf den 8. Nachdem diese Arbeiten beendet waren, war ich an der Elbbrücke an der Wilhelmsburger Seite mit Kabelarbeiten beschäftigt, bei der Firma Burmeister, habe schwerste Erdarbeiten in Wandsbek bei der Verlegung des Rundfunkkabels Hamburg-Berlin leisten müssen.

Von diesem Transport haben nachweislich nur drei Leute überlebt. Shell has failed to compensate any of the men and women who worked on its grounds between and There where forced laborers worked at the Hamburg refinery between and She has attested to the long hours, poor diet, and physical strain she endured during her time with Rhenania. Additional locations which housed Rhenania forced laborers: Das NS-Lagersystem , pp. Verzeichnis der Haftstätten unter dem Reichsfuhrer-S.

Lager der Shell Ölraffinerie: Lebenslauf eines Altersgenossen und Kollegen von Robert Finn: Der Shell -Architekt Georg Wellhausen. Zuständig für die Unterbringung von Zwangsarbeitern. Man unterscheidet Schmieröl nach Herkunft, vor allem mineralische Öle und synthetische Öle. Motoröl, Kettenöl, Öl für feinwerktechnische Geräte, Marineöl etc.

Schmieröle setzen sich aus Grundölen verschiedener Herkunft, Raffination und Viskosität sowie aus Wirkstoffen zusammen, die dem Öl zur Verbesserung der Grundöleigenschaften beigemengt werden.

Länge m, Besatzung: Die beiden Dieselmotoren eines U-Bootes verbrauchten damals am Tag ungefähr bis kg Schmieröl. Normal type mile E. As supplies of fats decreased, lead naphthenate, free sulfur, sulfur monochloride treated cracked wax, and Etrol, a nitro compound containing some sulfur and fatty oil, were substituted.

Bis berief das Reichswirtschaftsministerium, danach Albert Speers Rüstungsministerium die Führer und Direktoren der Kartelle und Wirtschaftsgruppen. In Leuna wurde schon durch die Inbetriebnahme einer Braunkohle-Hydrierungsanlage, aber auch aus Teer und schweren Erdölfraktionen mittels Wasserstoff unter Druck Benzin, Leichtöl und Schmieröl erzeugt.

Shell und die I. Farben lieferten synthetischen Gummi, Schmieröl und synthetisches Benzin. Hinzu kam ab die Einbeziehung der Fabriken in den besetzten Gebieten.

Blick in die riesige Grube eines ehemaligen Mineralöl-Tanklagers bei Hitzacker. Farbenindustrie AG , Frankfurt. Projekte der Gesellschaft gab es im gesamten Reichsgebiet. Am Kriegsende arbeiteten reichsweit rund zehntausend Mitarbeiter für die Gesellschaft. Der Lagerbereich für Kraftstoff bestand aus 30 Tanks mit einer Kapazität von jeweils 3. Der überirdische Teil wurde mit Erdboden überschüttet und aus Tarnungsgründen bepflanzt. Reiches am Laufen zu halten.

Und hier wie anderswo hüllt sich ein Mantel des Schweigens über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den jeweiligen Lagern. Weltkriegs wurde die Anlage von Geschwadern der Alliierten angegriffen und zerbombt. Es können täglich bis zu Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Nordthüringen, Duderstadt Nach dem Prinzip des günstigsten Fabrikationsortes war das Werk z.

Mit dieser Zielpriorität eröffnete das Bomber Command dann im Mai , nach dem deutschen Luftangriff auf Rotterdam, den strategischen Bombenkrieg gegen das Deutsche Reich.

Die zahlreichen betonierten Fundamente für die jeweiligen Kessel, Tanks usw. Die bereits eingebauten Anlagen wurden zu Kriegsende von den Alliierten demontiert und dann mit Eisenbahnen abtransportiert.

Die Anlage stand kurz vor der Produktion von Schmierölen bei Kriegsende. Die Versorgungseinheit der U-Verlagerung Para lag bei 6. Dieses hatte anfallenden Arbeiten bis auf die Aufstellung der Pumpen und Geräte der Abwasserreinigung abgeschlossen. Von den Tanks gingen die Leitungen oberirdisch bis in den Versorgungsollen hinein. Für das Abwasser wurden fünf rechteckige Absatzbecken aus Beton gegossen und Leitungen verlegt. Vermutlich hätte es nur noch wenige Wochen gedauert und die Anlage Dachs 1 hätte produzieren können denn auch die Versorgungsprobleme von Dichtungen wurde durch die U-Verlagerung Schneider, welche sich in Wuppertal befindet, schnell gelöst.

Hierfür wurde diese U-Verlagerung durch das sogenannte Notprogramm rasch realisiert. Durch die innere Teilsprengung der Alliierten ist die Anlage extrem gefährlich gewesen und man hat nach und nach sämtliche Eingänge vermauert und zugeschoben. Tonnenschwere Betonbrocken liegen überall auf der Sohle herum. Die folgenden Anlagen sollten hierbei die Rohstoffe für die Schmierölraffinerie liefern: Daraus stammt folgende zeitgenössische Beschreibung des Verwaltungsgebäudes der Rhenaia-Ossag-Mineralölwerke in Ludwigshafen.

Dem Charakter des Hauses entsprechend, der ein reiner Nutzbau sein soll, steht die kubische Form im Vordergrund und ist unter Verzicht auf alle Verzierungen mit einfachsten Mitteln durch die Materialbehandlung ein würdiger, monumentaler Bau geschaffen.

Der ganze Bau ist in Eisenbetonkonstruktion ausgeführt. Ebenso sind die Ecken in demselben Gelb gehalten. Durch die in hellem Grau gehaltenen Haupteingangstüren gelangt man in das Haupttreppenhaus, welche in Verbindung mit den bereiten Korridoren in zarten abgestuften Tönen eines Blau-Grüns aufgefasst sind….

Ebenso sind die beiden Direktorenzimmer in braun-rotem Ton für das erstere, sowie in einem vom dunkelsten bis zum allerhellsten Blau abgestuften Ton für das zweite ausgeführt. Erdöl ist seit langem einer der wichtigsten Rohstoffe, insbesondere als Rohstoff in der Chemieindustrie, als Treibstoff, als Schmierstoff und als Brennstoff. Der Firmengründer Sonneborn verlor seinen Posten als Generaldirektor, er verblieb zwar im Aufsichtsrat musste sich aber aus dem Geschäft heraushalten.

Die Rohöle wurden auf Shell-Erdöle umgestellt. In er Jahre kamen Tankstellen mit Zapfsäulen und Füllrüsseln auf, wie wir sie heute kennen, zuvor kaufte man Benzin in Kanistern.

Danach gab es eine rasante Entwicklung: