Zinseszins: n (Zeit) herausfinden?

 · Wie setze ich die Werte ein Unser Schulsystem ist Mist! | Harald Lesch - Duration: Terra X Lesch & Co 1,, views. Author: Lehrerschmidt.

Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 7. Das über den Eigengebrauch hinausgehende Privateigentum war Wegbereiter des Kapitalismus mit all seinen positiven und negativen Erscheinungen. Entweder macht er Konkurs oder rettet sich durch den eines anderen. Die Möglichkeit besteht, dass Sie einen Verlust über Ihre eingezahlten Fonds aufrechterhalten könnte und daher sollten Sie nicht mit Kapital spekulieren, die Sie nicht leisten können, zu verlieren. Viele Händler können nicht verkaufen, wenn sie unten sind, weil sie nicht einen Verlust nehmen möchten.

Die eigene Einstellung ändern

Ein Beispiel. Das Startkapital Daher ist es etwa bei Anlagen für die Altersvorsorgung wichtig, sehr früh mit dem Ansparen zu beginnen. Durch den Zinseszins.

Leider macht es sich der Artikel zu einfach und macht einfach alle verantwortlich, damit diejenigen, die tatsächlich die Entscheidungen treffen, wie gewohnt ihre Hände in in Unschuld waschen können.

Das sieht man schon daran, dass wir uns von der neuen Regierung ein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" verpassen lassen. Welcher Wähler musste denn gefragt werden, ob die Regierung uns ein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" verordnen darf?

Das Experiment endete in einem Schuldenrekord. Zitat von Wolfgang Kaden Wir sind das Volk, das zu Verzicht nicht bereit ist; das die Politiker gnadenlos abstrafen würde, wenn sie die Altschulden mit höheren Steuern abtragen oder den überbordenden Sozialstaat zurückschneiden würden. Wenn man etwas genauer hinschaut, dann fällt auf, dass zwar einer Mehrheit der Bevölkerung Verzicht abverlangt wurde, während die Minderheit derer, die für sich den Hauptteil der Wirtschaftsleistung beansprucht, witerhin für sich selbst eine regelrechte Wachstumsinflation realisieren konnte.

Die Sozialdemokraten haben vor allem erlebt, dass sich die Wähler nicht beliebig lange einreden lassen, dass für alle gesorgt ist, wenn die Spitzenfunktionäre mit Wein übergossen werden, und dem Rest die Brotkrumen gekürzt werden. Zitat von Wolfgang Kaden Notenbanker wie Politiker sollten ihren Bürgern klarmachen, dass es nach dem Fast-Zusammenbruch keine schnelle Rückkehr zu alter Wachstumsherrlichkeit geben wird.

In der Schweiz, wo die Bürger selbst entscheiden können, sind solche Entscheidungen eigenartigerweise leichter zu treffen. In Deutschland scheint mir eher das Problem zu sein, dass dem Wähler immer wieder bestätigt wird, dass Bereitschaft zum Verzicht von einem Teil der Wählerschaft nur dazu führt, dass die Politik mehr Geschenke für diejenigen zur Verfügung hat, die nicht zu Verzicht bereit sind.

Zitat von moorchen3 Ich kann auch die Politiker nicht mehr reden hören. Ewiges Wachstum ist unmöglich. In der Natur ist jedes Lebewesen irgendwann ausgewachsen. Wäre auch schlimm wenn es nicht so wäre. Nur die Krankheit Krebs möche ebenfalls gerne ewig wachsen. Bis letztendlich der erkrankte Mensch daran stirbt. Ähnlich wird es mit dem Leben auf unserer Erde passieren. Leider scheint das kaum einer zu begreifen. Doch, das begreifen fast alle.

Die meisten Menschen sind aber zu egoistisch, um die Konsequenzen aus ihrem Wissen zu ziehen. Es wurde nun hier schon richtig angesprochen, nur der Zusammenhang - und damit die Verdeutlichung, dass es eben nicht "billiges" Geld ist, das die Finanzkrise gefördert hat - fehlt noch: Wenn jemand einen hohen Zinssatz erwartet, dann muss an anderer Stelle entsprechendes Wachstum generiert werden.

Das System des Zinseszinses aber impliziert exponentielles Wachstum, je höher dieser Zinssatz ist, umso schneller muss dieses Wachstum passieren.

Dass dies aber unmöglich auf lange Frist funktionieren kann - jeder kennt den "Josephspfennig" - sind zyklische Zusammenbrüche systemimmanent. Der nächste Zusammenbruch kommt mit Sicherheit genauso wie der nächste Aufschwung in diesem System. Man braucht sich also keien Sorgen zu machen. Zitat von yogiakarta Ja, also ich habe schwarzgelb nicht gewählt, aber was soll ich tun?

Mich vor dem Bundestag aufbauen und rufen: Ich will, dass selbst Ihr gekauften Neocon-Tigerenten anständige Politik macht, die alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten heranzieht und nicht nur kapitale Einzelinteressen bedient? Klar, kann ich machen.

Sie müssen noch einen Moment warten, bis der Staat über keine Mittel mehr verfügt, den Sozialstaat aufrecht zu halten. Dann wird sich vielleicht der Eine oder Andere mit leerem Magen dazu aufraffen, die Stimme zu erheben Dieser Artikel strotzt geradezu vor Absurditäten. Kladen, diesem Personenkreis geht es mehrheitlich nicht darum, sich noch einen zusätzlichen Ferrari oder eine Jacht vor die Villa zu stellen, sondern darum am Monatsletzten noch "was zwischen die Zähne zu bekommen".

Geradezu pervers ist die Aussage: Kaden, der normale "Worker" in dieser Gesellschaft, die vielen Normalos an der Werkbank und den Schreibtischen dieser Republik, haben nicht das Mindestste mit dem Entstehen dieser Finanzblase zu tun gehabt.

Die "Ackermänner" und "Bertelsmänner" dieses Landes haben die gesellschaftlichen Spielregeln in den letzten zwei Jahrzehnten entscheidend zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung verschoben. Die Bankenkrise ist hier nur der krönende Abschluss einer schon lange anhaltenden Fehlenwicklung. Dem Versuch, die Opfer dieser Entwicklung zu Tätern umzudeklarieren, ist entschieden zu widersprechen.

Ausgesprochen von Politikern, verbreitet über die Medien, widerlegt durch die Realität. Aber hey, GM macht Bochum "vielleicht" doch nicht zu. Dann ist ja wieder alles gut. So hängen Börsenkrise und Rezession der Realwirtschaft miteinander zusammen, doch hat letztere noch andere Ursachen. Das Vermögen wird fortwährend umverteilt. Wovon soll er den Zins bezahlen vom Kredit einmal abgesehen?

Entweder macht er Konkurs oder rettet sich durch den eines anderen. Aber auch dann treten die Konkurse spätestens auf, wenn es zur Inflation kommt. Diese unterbliebe nur, wenn dem Geldmengenwachstum das Wirtschaftswachstum entspräche. Als dies in Deutschland nicht mehr gegeben war und es zu den ersten Firmenpleiten kam, verpflichtete sich der Staat !

Die Staatsverschuldung begann, und bald legte die Zentralbank Inflationsraten fest, die möglichst nicht zu überschreiten seien. Das Geldmengenwachstum verläuft tatsächlich unkontrolliert infolge einer Geldschöpfung der Banken. Schlägt sie die Rückzahlungsraten eines Kredites ihrer Reserve zu, kann sie bereits die nächsten Kredite vergeben, ehe der erste voll zurückgezahlt ist — eine Art Schneeballsystem. Der Zins ist eine Prämie für die Bank die das Monopol besitzt, Geld gegen Sicherheiten zu vergeben und arbeitsloses Einkommen von Vermögensbesitzern - und damit Ursache für Akkumulation von Kapital, das der Realwirtschaft zunehmend entzogen wird.

Derselbe Zins aber, der die reale Wirtschaft zu einem unmöglichen Wachstum zwingt, gilt heute als einziges Mittel, um das Geldmengenwachstum zu begrenzen: Zahllose Spekulationskredite und die damit einhergehende Geldmengenerweiterung ermöglichten und bewirkten erst die Explosion der Finanzmärkte.

Man könnte dieses Spektakel belächeln, wenn die Spekulationen nicht ganz reale Krisen auslösen würden. Wenn die Illusion zerplatzt, kommt es erst recht zur globalen Krise. Während die Aktienkurse abstürzen und virtuelle Werte vernichtet werden, wird sich das Kapital in die Realwirtschaft flüchten. In der Marktwirtschaft wurde schon bisher auf den Egoismus des Einzelnen gesetzt. Zugleich geht paradoxerweise der Blick für das Individuum vollständig verloren. Der Neoliberalismus mündet gänzlich in die sozialdarwinistische Denkweise ein.

Wir leben heute in einer Zeit, in der die Geister sich scheiden und jeder einzelne vor die Frage gestellt ist:. Alles, was heute passiert, scheint wunderbar begründet zu sein, auf Sachzwängen zu beruhen oder was da dergleichen Argumente noch mehr sind. Die Marktwirtschaft funktioniert nach dem einfachen Grundsatz: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

Wir leben heute in einer Welt, in der dieser Grundsatz milliardenfach angewandt wird. Die Gleichheit bezieht sich auf das unmittelbar Menschliche. Was ist recht in bezug auf mich und Dich? Das Recht ist nicht von Natur aus da, sondern es wird vom Menschen immer wieder neu geschaffen.

In dem Sinne gibt es kein Naturrecht, sondern zunächst nur ein Erleben oder Nichterleben des menschlichen Wesens und seiner Konsequenzen. Recht ist und wird immer nur als konkretes Erleben real, nicht auf dem Papier. Freiheit ist in ihrer vollen Bedeutung das Ideal des Geisteslebens: Niemand kann mir vorschreiben, was ich denke, was mein Bekenntnis ist, welchen Ideologien ich anhängen oder nicht anhängen will. Jeder kann seine Meinung sagen, auch wenn es gar keine eigene ist.

Wenn ich allerdings das Zwischenmenschliche berühre z. Und Brüderlichkeit, dieser merkwürdige Begriff? Was hat der Mensch nicht alles erreicht? Darin kündigt sich das Dritte schon an - die Brüderlichkeit. Vor zweitausend Jahren etwa im Urchristentum kurz aufflammend, später immer wieder einmal in geschichtlichen Strömungen aufleuchtend, und zuletzt im Kommunismus als Karikatur herbeigezwungen, ist Brüderlichkeit etwas noch ganz Zukünftiges, was die gesamte Menschheitsentwicklung begleiten wird.

Die Ideale der Französischen Revolution sind nicht widersprüchlicher als der Mensch selbst. Der Mensch trägt in sich mit Recht die beiden Impulse, seine Individualität ganz eigenständig zu entwickeln und zugleich Beziehungen mit seinen Mitmenschen aufzunehmen. Das ist nur für ein abstraktes Denken ein Widerspruch. Der Mensch findet sein wahres Wesen erst wirklich, wenn er von seinem Alltags-Ego auch absehen kann.

Und gerade darum ist wahre Freiheit geradezu die Bedingung für wahre Liebe. Das sind die beiden Begriffe, die sich nicht widersprechen, sondern gegenseitig bedingen und das Wesen des Menschen — als ein Werdender verstanden!

Wie erlebe ich in meinem Rechtsempfinden die heutigen Zeitereignisse? Inwieweit bin ich im Alltag bereit und fähig, meinen Mitmenschen als Menschen konkret zu sehen? Welches Recht hat überhaupt der Zins in der Welt?

Ideologien im Sinne der Konzerne: Bei diesen Einflüssen gibt es verschiedenste Übergänge, deutlich werden sollte aber der Mechanismus und seine Konsequenzen. Die eigentliche Aufgabe der Politik wäre das Rechtsleben, wie es im vorhergehenden Abschnitt charakterisiert worden ist. Diese wird schlicht sinnlos, wenn es nicht mehr Aufgabe der Politik ist, über Subventionen, Verbote etc.

Umgekehrt wird dadurch das Wirtschaftsleben frei vgl. Die Politik würde zwar nicht mehr auf die Wirtschaftsvorgänge als solche einwirken, doch alle rechtlich verbindlichen Regelungen, die das Menschliche betreffen, wären gleichwohl auch für das Wirtschaftsleben verbindlich.

Die Frage nach einem menschenwürdigen Leben Sozialhilfe am Existenzminimum? Zumutbare Zwangsarbeit für symbolischen Hungerlohn? Politik im hier gemeinten Sinne. Nicht die Wirtschaft entscheidet, was menschenwürdiges Leben ist. In einer Wirtschaft, die auf Brüderlichkeit basiert, würden freie Vereinbarungen der Wirtschaftsteilnehmer untereinander denkbar sein. Geld hat die Funktion, die Wirtschaftsprozesse zu vermitteln.

Heute vermehrt es sich von selbst dort, wo es ohnehin in Mengen vorhanden ist. In keinem Fall aber ist der Zins berechtigt, Ewigkeitscharakter anzunehmen und gar noch durch Vermehrung der Schulden den Zinseszins hervorzubringen. Der Zins wird als Anrecht auf einen Teil des Profits begründet festgelegt als Prozentanteil des Leihbetrages , fällt aber gerade dann immer wieder an - über den Zinseszins sogar wachsend -, wenn sich der Profit nicht eingestellt hat.

Das hört erst auf, wenn der Schuldner in den Ruin getrieben worden ist Konkursrecht. Diese Verhältnisse, die sich historisch aus den Machtverhältnissen zwischen Gläubigern und Schuldnern entwickelt haben, setzt man heute absolut wie ein Naturgesetz und stellt sie über den Menschen.

Geld wird nur dann keine Machtposition besitzen, wenn es genau wie die Ware entsteht und vergeht. Abgesehen von der Börse mit ihren Scheinwerten, die ja ebenfalls wieder zusammenbrechen, kann reales Geld letztlich nur den Wert dessen haben, was in der realen Wirtschaft an Waren und Dienstleistungen hervorgebracht wird. Andernfalls kommt es zur Inflation. Eine Möglichkeit, um beides auf einmal zu gewährleisten, wäre die folgende: Ein Produzent produziert Waren nicht für sich selbst, sondern dient der Gesellschaft.

Im Grunde tendiert die Wirtschaft schon von ihrer arbeitsteiligen Struktur her zur Brüderlichkeit. Was hier nur kurz skizziert wurde, ist eine assoziative brüderliche Fähigkeitenwirtschaft. Diese setzt allerdings eine Wandlung des Eigentumbegriffes voraus.