Warren Buffett: Berkshire Hathaway Aktienkurs erstmals über 300.000 $


Die meisten Anleger können der Versuchung nicht widerstehen, ständig zu kaufen und zu verkaufen. Hin und her macht Taschen leer. Der Grund liegt auf der Hand: Unternehmen wie Wells Fargo, Heinz Ketchup oder Coca Cola, die garantiert niemanden in Erregung versetzen, der von heute auf morgen die Welt verändern will. Euphorie ist dein Feind.

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Und man hat mit der Zeit immer weniger Capital at Risk. Ich wünsche dir viel Gesundheit und mach bitte weiter so. Hallo, muss sagen, guter und knackiger Content. Die meisten Menschen sind sich dessen exponentiellen Wachstum gar nicht bewusst und sorgen mit Konsum-Verbindlichkeiten dafür, das der Zins und Zinses-Zins gegen sie arbeitet.

Weltwunder ist Segen und Fluch zugleich. Segen für die, die ihn zu verstehen wissen und Vermögen mehren; Fluch für die, die unwissenden sind und verzinste Schulden generieren. Es ist in der heutigen Zeit wirklich selten, dass jemand uneigennützig hilfreiche Ratschlage gibt. Denn entweder will der Betreffende doch etwas verkaufen "geben Sie hier Ihre Mail-Adresse ein, für mehr Informationen..

Daher wirklich ein ganz, ganz dickes Lob an Herrn Kissig und vielen Dank für seine wirklich neutralen Tipps. Bitte weiter so-und alles Gute für Sie! März Wer den Zinseszinseffekt nutzt, wird reich. Alle anderen zahlen drauf Zinseszinseffekt über 30 Jahre betrachtet. Eingestellt von Michael C. Vergiss nicht Regel Nummer 1. Den obigen Satz könnte man ebenso gut in einer Fibel für fernöstliche Lehren finden - wäre Buffett nicht zu einer Ikone des Kapitalismus geworden, hätte er zweifellos auch als buddhistischer Mönch Karriere machen können.

Siehe dazu auch der Punkt "Indexfonds": Es mag überraschen, aber Warren Buffett, diese Ikone des aktiven Investierens, hält das passive Investment unter bestimmten Umständen für das bessere.

Das liegt auch daran, dass viele Fondsmanager nicht in der Lage sind, ihre Benchmark zu schlagen oder ihre Versprechungen einzuhalten. Ein hübscher Aphorismus, der darauf abzielt, dass häufiges Handeln an den Finanzmärkten vor allem die Transaktionskosten in die Höhe treibt.

Zudem widerspricht es Buffetts Grundgedanken, an einer getroffenen Entscheidung diszipliniert festzuhalten. Den Spruch gibt es übrigens an der Börse auch in einer einprägsamen Kurzform: Hin und her macht Taschen leer.

Seine Fähigkeit, Geld im richtigen Moment in die richtigen Unternehmen zu stecken, hat Warren Buffett steinreich gemacht. Dass sich so ein Mann für passive Investments stark macht, klingt merkwürdig. Buffett hat jedoch stets darauf hingewiesen, dass aktives Investieren nur Erfolg bringt, wenn es richtig gemacht wird - was nicht jedermanns Sache ist. Passive Investments seien daher für die meisten Menschen die bessere Alternative. Besonderes Aufsehen erregte Buffett vor gut einem Jahr.

Buffetts Verhältnis zur Intelligenz ist offenbar zwiegespalten. Dass Angst ein wichtiger Faktor ist, der bei vielen Investoren zu Verlusten führt, wurde indes bereits von Wissenschaftlern belegt.

Wer seine Gefühle an der Börse kontrolliert, vermeidet hektisches Hin und Her: Viele an der Börse lassen sich quartalsweise von der "Earning Season" in Aufregung versetzen, in der Unternehmen ihre Geschäftsergebnisse bekannt geben. Nicht so Warren Buffett.

Wer den Ansatz verfolgt, Aktien über Jahre oder Jahrzehnte zu halten, muss sich über kurzfristige Schwankungen keine Gedanken machen.

Es geht um die wahre Durchsetzungskraft der Konzerne - und die ändert sich nicht im Quartals-Rhythmus. Das erste ist die mentale Voraussetzung für das zweite, welches eben seine besondere Fähigkeit darstellt. Staatsschulden, Unternehmensschulden, Schulden privater Haushalte - sie alle sind weltweit enorm gestiegen.

Buffetts einfache Einschätzung wirkt da ein wenig aus der Zeit gefallen. Die Liebe zu dem, was er tut, gehört zu Buffetts Erfolgsrezept. Immer wieder hat der Multimilliardär betont, wie wichtig es ist, dass man sich seinen Job danach auswählt, was man am liebsten macht.

Er "stepp-tanze jeden Tag zur Arbeit" , lautet eines seiner Bekenntnisse. Eine Aktie, die man nur zu einem bestimmten Zeitpunkt kaufen kann nämlich, wenn sie gerade billig ist , würde der Altmeister mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht ins Depot nehmen. Unternehmen nach ihrer Qualität auswählen - und die Anteile daran möglichst lange halten. Das N-Wort hat es Buffett angetan. Der Grund liegt auf der Hand: Geld, das man nicht ausgibt, kann man auch nicht verlieren.

Und das gilt nicht nur an der Börse. Stieg Geheimrat Goethe gern auf einen Turm, um sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, so stellt sich Buffett gern Menschen vom Mars vor, die sich das menschliche Treiben von weit, weit oben ansehen.

Ein Satz, über den es sich lohnt, einen Moment nachzudenken. Hintergrund ist Buffetts Überzeugung, Aktien nur zu kaufen, wenn ihn ein Unternehmen fundamental überzeugt. Wer an der Börse jedoch allzu optimistisch ans Werk geht, könnte auch kaufen, weil er generell steigende Kurse erwartet.

Das ist jedoch Buffetts Sache nicht. Euphorie, so könnte man auch sagen, trübt den Blick für die Fakten. Ein Unternehmen, das in der Vergangenheit hohe Gewinne vorgewiesen hat, muss das noch lange nicht in der Zukunft tun. Obacht also vor all denen, die aus der Vergangenheit Schlüsse für die Zukunft ziehen: Sie füllen nicht dein Portemonnaie", sagt der Meister an anderer Stelle.

Niemand verfügt über eine Glaskugel, um in die Zukunft zu sehen - und Börsenprognosen sind reines Entertainment. Die Reichstenliste von manager magazin dürfte Warren Buffett helle Freude bereiten: Da Reichtum an sich nichts wert ist, hat er die Spendenkampagne The Giving Pledge gegründet siehe auch: Doch wie sagt Buffett so schön: Buffett lässt sich vom Auf und Ab an der Börse - auch Volatilität genannt - nicht aus der Ruhe bringen.

Im Gegenteil - er mag Volatilität sogar. Wenn Kurse rutschen, gerät derjenige in Not, der verkaufen muss - gleichzeitig hat derjenige Grund zur Freude, der zu günstigen Preisen einsteigen kann.

So spricht einer, dem 85 Jahre Lebenserfahrung und ein Vermögen von geschätzten 72 Milliarden Dollar die nötige Gelassenheit geben. Aber als Gretchenfrage für den Aktien-Investor gilt sein Lehrsatz dennoch: Schau auf die Firma, nicht auf die Aktie. Du findest nie nur eine einzige. Einige Zitate werden Buffett zugeschrieben, sind aber inzwischen so populär und universell einsetzbar, dass die Herkunft nicht ganz klar ist. Wenn Du in einem Loch steckst, solltest Du aufhören, zu buddeln.

Ähnlich bodenständig wie sein Lieblingsessen sind auch seine Lieblingsaktien: Unternehmen wie Wells Fargo, Heinz Ketchup oder Coca Cola, die garantiert niemanden in Erregung versetzen, der von heute auf morgen die Welt verändern will. Wer nur eins davon hat, sollte der Börse fernbleiben.