Die Armut in Deutschland hat ein trauriges Rekordhoch erreicht

Die Armutsquote der Minderjährigen ist von auf gleich um 0,7 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent gestiegen und bekleidet damit den höchsten Wert seit Die Hartz-IV-Quote der bis Jährigen ist nach einem stetigem Rückgang seit in ebenfalls erstmalig wieder angestiegen und liegt mit 15,5 Prozent nun nach wie vor über dem Wert von , dem Jahr, in dem Hartz IV.

Mit diesen Telefonen kann nur über eine im voraus zu kaufende Telefonkarte, "propia" genannt, telefoniert werden. Ich habe eine Frage zu der Verfügbarkeit der Übernachtungsmöglichkeiten.

Bitte loggen Sie sich ein

19/02/ · Dass die Armutsquote von Arbeitslosen so hoch ist, kann nicht verwundern, denn der Hartz-IV-Regelsatz von Euro orientiert sich nicht am Author: Stefan Von Borstel.

Der Caritas-Mann spitzt nicht so zu wie Schneider, argumentiert differenzierter. Er kritisiert nicht die Erhebung, fordert jedoch eine sinnvolle Interpretation. Dann bekämen nämlich auch solche Menschen Geld von der Arbeitsagentur, die derzeit mit ihren kleinen Einkommen auskommen müssen.

Mit der Armutsstatistik ist es eben wie mit vielen Statistiken: Sie soll gar nicht die Realität abbilden. Sie soll zeigen, wie unsozial es in diesem Land zugeht. Eine Frage aber beantworten weder die Statistik noch die Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr.

Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Sie müssen angemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können.

Ich erkläre mich mit der Verarbeitung meiner Daten im Sinne der Datenschutzerklärung einverstanden. Wenn Ihnen unser Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus. Unterstützen Sie uns mit Ihrem Beitrag.

Es geht nicht um Armut, sondern Ungleichheit Noch etwas bleibt in der Armutsdiskussion meistens unerwähnt: Zu jenen Fragen, die sonst oft all zu einseitig dargestellt oder unter den Teppich gekehrt werden. Den Preis für unabhängigen Journalismus bestimmen Sie. Meistgelesen Neu 24h letzte Woche letzter Monat. Kapitän der Lifeline ist wütend auf Relotius.

Als noch nicht jede Dorfkirmes bewacht werden musste. ZDF entschuldigt sich für Bildauswahl. Katharina Schulze beim Eis essen in Kalifornien. Zuwanderer prügeln wahllos und brutal auf Amberger Bürger ein.

Generalangriff auf Industrie, Kapital und Wohlstand. Neue Zugänge für Asylbewerber. Claus Strunz bei Hart aber fair: Diese regionalen Unterschiede berücksichtigt das Konzept der relativen Einkommensarmut ebenfalls nicht. Arbeitslosenquoten und Armutsquoten hätten sich entkoppelt, klagt der Paritätische Gesamtverband, denn trotz sinkender Arbeitslosigkeit sei die Armut nicht gesunken. Nichtsdestotrotz ist Arbeit immer noch der beste Schutz vor Armut.

Ist die Gefährdungsquote von Erwerbstätigen mit 7,8 Prozent nur halb so hoch wie die Quote insgesamt, erreicht sie bei den Arbeitslosen mit 58,7 Prozent einen Spitzenwert.

Dass die Armutsquote von Arbeitslosen so hoch ist, kann nicht verwundern, denn der Hartz-IV-Regelsatz von Euro orientiert sich nicht am mittleren Einkommen, sondern an der Sicherung des Existenzminimus. Dennoch kann eine Familie in reichen westdeutschen Städten mit einer hohen Miete plus Regelsatz über der statistischen Armutsschwelle landen, eine Familie in Ostdeutschland mit einer billigen Miete dagegen darunter.

Dies würde zusammen 10,5 Milliarden Euro im Jahr kosten. Das zeigt auch ein Blick auf die anderen besonders von Armut bedrohten Gruppen: Weit überdurchschnittlich sind nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch Alleinerziehende 43 Prozent , Ausländer 32 Prozent und Geringqualifizierte 39,3 Prozent von Armut bedroht. All diese Gruppen haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere finden sie kaum eine Vollzeitstelle.

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro werde aber kaum einen armutspolitischen Effekt haben, sagt Schneider. Viele Aufstocker arbeiteten nur als Minijobber oder in Teilzeit — selbst mit 8,50 kämen sie nicht über die Armutsschwelle hinaus.

Und auch zur Bekämpfung der Altersarmut sei der Mindestlohn mit 8,50 Euro zu niedrig angesetzt. Mit 8,50 in der Stunden könnten keinen Rentenanwartschaften erzielt werden, die einen auskömmlichen Lebensabend garantierten. Dabei liegt die Armutsquote unter Rentnern mit 15,2 Prozent und die der über Jährigen mit 14,3 Prozent immer noch unter dem Schnitt der Bevölkerung.

Auch der Anteil an der Bevölkerung über 65 Jahren, der auf die Grundsicherung angewiesen ist, ist mit drei Prozent gering. Die höchste Armutsquote nach Alter weist freilich mit 24,8 Prozent die Gruppe der bis Jährigen auf.

Doch selbst der Sozialverband sieht hier keinen besonderen Anlass zur Sorge: Denn in dieser Altersgruppe sind viele Studierende und Auszubildende, die mit einem vorübergehend geringen Einkommen die Quote in die Höhe treiben. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und Rentner: