Einkommensteuertarif

Was bedeutet Einkommensteuer? Der Begriff Einkommensteuer verständlich & einfach erklärt im kostenlosen Wirtschafts-Lexikon (über Begriffe) Für 3/5(5).

Kinder unter 18 Jahren.

Die rechtlichen Grundlagen

Aus dem Aufkommen der Einkommensteuer wird vorab ein bestimmter Anteil für die Für Nichtunternehmer ist sie eine Besteuerung ihrer persönlichen.

Nutzen Sie die jeweilige Begriffserklärung bei Ihrer täglichen Arbeit. Jede Definition ist wesentlich umfangreicher angelegt als in einem gewöhnlichen Glossar. Die Volkswirtschaftslehre stellt einen Grossteil der Fachtermini vor, die Sie in diesem Lexikon finden werden.

Viele Begriffe aus der Finanzwelt stehen im Schnittbereich von Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre. Bestimmte Erklärungen und Begriffsdefinitionen erfreuen sich bei unseren Lesern ganz besonderer Beliebtheit. Diese werden mehrmals pro Jahr aktualisiert. Leistungsfähigkeitsprinzip der heute in der praktischen Steuerpolitik weithin akzeptierte Grundsatz der Steuerverteilung.

Die dem einzelnen zugemutete Steuerbelastung soll seiner individuellen Leistungsfähigkeit entsprechen. Steuerpflichtige mit gleicher steuerlicher Leistungsfähigkeit sollen gleich horizontal e Gerechtigkeit , Steuerpflichtige mit verschiedener steuerlicher Leistungsfähigkeit sollen entsprechend auch unterschiedlich besteuert werden vertikal e Gerechtigkeit. Es muss demnach ein Indikator bestimmt werden, der die steuerliche Leistungsfähigkeit zum Ausdruck bringt; daneben gilt es, die vertikal e Differenzierung der Steuerbelastung, also einen Steuertarif , zu ermitteln.

Als Indikatoren der steuerlichen Leistungsfähigkeit werden vor allem das Einkommen , das Vermögen und der Konsum vorgeschlagen. Nach weithin akzeptierter Auffassung gilt das Einkommen als wichtigster Indikator , so dass die persönliche Einkommensteuer bei der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit eine zentrale Rolle spielen muss.

Dabei muss das Einkommen so weit gefasst werden, dass alles, was im wirtschaftlichen Sinn Einkommen ist, eingeschlossen wird. Einkommensteile, die keine Leistungsfähigkeit darstellen, müssten in Form von Steuerfreibeträgen z.

Einige Autoren so vor allem John St. Folgerichtig plädieren sie für eine Ausgabensteuer. Mitunter wird auch das Vermögen meist ergänzend zum Einkommen als Indikator steuerlicher Leistungsfähigkeit angesehen, so dass die Einkommensteuer durch eine Vermögensteuer ergänzt werden müsste.

Hierzu sind die Opfertheorie n entwickelt worden. Mit diesem Ansatz - wie mit vielen anderen - ist es bis heute nicht gelungen, einen wissenschaftlich begründbaren Steuertarif herzuleiten. Über die Steuertarif e, die der Verwirklichung der Besteuerung gemäss der persönlichen Leistungsfähigkeit dienen sollen, wird politisch entschieden; die Ergebnisse sind wissenschaftlich nicht überprüfbar.

Grundprinzip der Besteuerung der persönlichen Einkommen , demzufolge die Steuerbelastung von der individuellen ökonomischen Leistungsfähigkeit und damit der Fähigkeit, staatliche Zwangsabgaben tragen zu können, bestimmt werden soll.

Es soll nur jenes Einkommen besteuert werden, das nach Abzug von Ausgaben, die der Erzielung des Einkommens dienen objektives Nettoprinzip bzw.

Da die steuerliche Leistungsfähigkeit einer Person mit zunehmenden Einkommen überproportional zunimmt, wird ein progressiver Steuertarif angewendet, um eine gleiche Steuerbelastung für alle zu erzielen. In Österreich setzt sich das Einkommen einer natürlichen Person aus der Summe der einzelnen Einkünfte zusammen.

Alle Einkünfte, die nicht unter diese Einkunftsarten fallen, sind nicht steuerbar bspw. Daraus ergibt sich die Lohn- bzw. Einkommensteuerbemessungsgrundlage — nur von dieser werden die folgenden Steuersätze berechnet. Der errechnete tarifliche Steuerbetrag wird noch um jeweils zustehende Steuerabsetzbeträge gekürzt. Die ersten Euro im Jahr sind steuerfrei. Darüber hinaus werden Sonderzahlungen bis zu einem Sechstel der jährlichen lohnsteuerpflichtigen Bezüge Jahressechstel mit festen Steuersätzen verrechnet.

Für den über den Freibetrag hinausgehenden, jedoch Für Abfertigungen , auf die der Arbeitnehmer Anspruch hat, freiwillig gewährte Abfertigungen oder einmalige Prämien gelten jeweils gesonderte Regelungen.

Das zu versteuernde Einkommen zvE wird zunächst einer Tarifzone zugeordnet. Danach sind noch die individuellen Absetzbeträge vom errechneten Steuerbetrag zu subtrahieren. Der Grenzsteuersatz in der Spalte rechts ergibt sich aus den entsprechenden Kennwerten der Formel. Jänner [11] bis Dezember galten folgende Formeln:. Vom zvE muss der Eckwert, bei dem die Stufe beginnt, abgezogen werden, weil die Berechnung nur den darüber hinausgehenden zvE-Teil betrifft.

Dies stellt eine Endbesteuerung mit Abgeltungswirkung dar. Dividenden unterliegen unter bestimmten Voraussetzungen dem Halbsatzverfahren , bei dem nur der halbe Steuersatz angewandt wird. Im Zuge der Familienrechtsreform von wurde die Individualbesteuerung anstelle der bis dahin geltenden Familienbesteuerung eingeführt. Für jedes weitere Kind erhöht sich der Betrag um Euro. Alleinerziehern steht ein Alleinerzieherabsetzbetrag in derselben Höhe zu; der unterhaltspflichtige, getrennt lebende Elternteil hat Anspruch auf einen Unterhaltsabsetzbetrag in Höhe von 29,20 Euro monatlich.

Zusätzlich gebührt pro Kind ein Kinderabsetzbetrag in Höhe von 58,40 Euro monatlich, der gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt wird. Spenden an gemeinnützige Organisationen sind bis zur Höhe von zehn Prozent des Vorjahreseinkommens abzugsfähig. Eine Liste von Organisationen, die als gemeinnützig eingestuft werden, wird jährlich vom Finanzministerium veröffentlicht.

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